Liebe Martha, lieber Adolf und Familie,
gerade wollte ich eine neue Kerze für Peter anzünden und habe dabei die Todesanzeige von Andreas gesehen.
Ich bin tief erschüttert über den Verlust aber,
Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.
Martha, Adolf
es tüat mir richtig leid um enkan Andi,
enk und oll seinen freunden konn i nur mei herzliches beileid sogen, er woar oanfach bei ollen a beliebter büa, koana woas wieso es leben so is wies laft, irgendwie habm mia olle an vorbestimmten weg, dass der weg vom andi in unser welt schun zuende ist versteht koana, oba mia miassens akzeptieren....
i wünsch enk viel kraft und olles güate für de kommenden wochen....
Brief aus dem Himmel
An meine geliebte Familie, etwas das ich euch sagen möchte.
Als erstes sollt ihr wissen, ich bin gut
angekommen.
Ich schreibe euch vom Himmel, wo ich bei
Gott wohne. Wo es keine Tränen der Trauer mehr gibt, nur ewige Liebe.
Bitte seid nicht unglücklich, nur weil ich
nicht mehr zu sehen bin.
Denkt daran, dass ich jeden Morgen, jeden
Mittag, und jede Nacht bei euch bin.
An dem Tag, als ich euch verlassen musste,
las Gott mich auf und umarmte mich, und er
sagte: "Ich heiße dich willkommen. Es ist gut, dich wieder zu haben. Ich brauche dich hier so nötig, als Teil meines großen Plans.
Es gibt so viel, das wir tun müssen, um den
Menschen zu helfen."
Dann gab Gott mir eine Liste der Dinge, die
ich für euch tun soll.
Der größte Teil meiner Liste ist, euch zu
beobachten und für euch zu sorgen.
Und ich werde bei euch sein, jeden Tag, jede
Woche und jedes Jahr.
Und wenn ihr traurig seid, bin ich da, die
Tränen abzuwischen.
Habt bitte keine Angst zu weinen, das
erleichtert den Schmerz, bedenkt, es gäbe keine Blumen, wenn es nicht auch Regen gäbe.
Ich bin gar nicht weit von euch entfernt,
ich bin nur jenseits des Hügels.
Ihr habt steinige Wege vor euch und viele
Berge zu erklimmen, aber gemeinsam werden wir es schaffen.
Wenn ihr die Straße entlang geht und ich
komme euch in den Sinn,
dann gehe ich in euren Fußspuren gerade
einen halben Schritt hinter euch.
Und wenn ihr diese sanfte Brise oder den Wind auf euren Gesicht fühlt,
das bin ich, die euch fest drückt oder nur
sanft umarmt.
Und ich werde euch immer lieben aus diesem
Land hier oben!
Viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen Stufen wären,
würden wir hinaufsteigen und Dich zurückholen.
Andi mia wean di nie vagessn, mochs guat!
Wenn sich zwei Augen schließen,
ein Liebes Kind von uns geht,
und wir es so sehr vermissen,
das Herz, das stille steht.
der Mund, der nicht mehr spricht,
dies ist so schwer zu tragen,
das fassen Worte nicht.
Liebe Trauerfamilie,
Ich wünsche euch ganz viel Kraft dieses unbegreifliche Schicksal zu ertragen.
Mein tiefempfundenes Beileid.
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an Ihn denken.
Wir wünschen Euch ganz viel Kraft diesen schweren Schicksalsschlag zu verarbeiten, im Gedanken sind wir bei Euch.
Unser aufrichtiges Beileid.
Blumen auf dem Kindesgrab
sehn der Mutter Tränen
sehen was sie tief bewegt
spür`n ihr leises sehnen
seh`n sie bei den Grabe stehn
dunkel im Gemüt
sehn sie schweren Herzen`s gehn
seh`n was sonst keiner sieht
hören was die Mutter spricht
noch mit ihrem Kind
und die Gedanken -tragen fort
die Wolken und der Wind
Liebe Trauerfamilie-viel,viel Kraft in diesen schweren Stunden,wir haben selber unseren Sohn verloren bei einem tragischen Verkehrsunfall vor 10 Wochen....er war immer in Osttirol zum Crossfahren mit seinen Freunden...
Am Boden eines kleinen Ruhigen Teiches Lebte eine Gemeinschaft von Wasserkäfern.Es war eine zufriedene Gemeinschaft die dort im halbdunkeln lebte und damit beschäftigt war, über de Schlamm am Boden des Teiches hin und her zu laufen und nach etwas Nahrung zu suchen.
Immer wieder bemerkten die Wasserkäfer jedoch,dass der eine oder andere von ihnen anscheinend das Interesse daran verlor,bei ihnen zu bleiben.Er klammerte sich dann an einen Stängeleiner Teichrose und kroch langsam daran emporbis er verschwunden war. Dann wurde er nie mehr gesehen.
Eines Tages,als die wieder geschah, sagten die Wasserkäfer zueinander."da klettert wieder einer unserer Freunde den Stängel empor. Wohinmag er wohl gehen?"
Aber obwohl sie genau zuschauten, entschwand auch dieses mal der Freund schließlich aus ihren Augen. DieZurückgebliebenen warteten noch eine lange Zeit, aber er kam nicht z
urück." Ist das nicht merkwürdig?"sagte der erste Wasswerkäfer.
"War er den hier nicht glücklich bei uns?" fragte der zweite."Wo er jetzt wohl ist?" wunderte sich der dritte.Keiner wusste eine Antwort.Sie standen vor einem Rätsel. Schließlich berief der Älteste der Käfer eine Versammlung ein."Ich habe eine Idee",sagte er."Der nächste, der von uns den Teichrosenstängel emporklettert, muss versprechen,dass er zurückkommt und uns erzählt wohin er gegangen ist und warum" Wir versprechen es," sagten alle feierlich.
Nicht lange danach an einem Frühlingstag, bemerkte genau der Wasserkäfer, der den Vorschlag gemacht hatte, dass er dabei war, Teichrosenstängel emporzuklettern. Höher und immer höher kletterte er.Und dann,noch bevor er wusste, was ihm geschah,durchbrach er die Wasseroberfläche und viel auf ein großes, grünes Teichrosenblatt.
Als der Käfer wieder zu sich kam, blickte er verwundert um sich. Er konnte nicht glauben,was er da sah.Alles war ganz anders und auch sein Körper schien auf merkwürdige Art verändert. Als er ihn neugierig zu betrachten begann ,fiel sein Blick auf vier glitzernde Flügel und einen langen Hinterleib, die nun anscheinend zu ihm gehörten. Noch während er sich über seine ungewohnte Form wunderte, spürte er ein Drängen, die Flügel zu bewegen. Er gab dem Drängen nach, bewegte seine Flügel und plötzlich, ohne zu wissen wie, befand er sich in der Luft.
Der Wasserkäfer war eine Libelle geworden. Auf und Ab, in enge und großen Kreisen, bewegte sich die neugeborene Libelle durch die Luft.
Sie fühlte sich wunderbar in diesem so ganz andersartigen Element. Nach einiger Zeit ließ sie sich auf einem Blatt zum Ausruhen nieder.
In diesem Moment sah die Libelle hinunter ins Wasser. Und da wahren ihre Freunde, die anderen Wasserkäfer, die hin und her liefen am Boden des Teiches. Jetzt erinnerte sich die Libelle ad ihr Versprechen.
Ohne lange zu überlegen, stürzte sich die Libelle hinab, um ihren alten Freunden zu berichten. Aber sie prallte an der Oberfläche des Wassers ab.
"Ich kann nicht zurück."sagte sie traurig."Zwar habe ich es versucht,aber ich kann mein versprechen nicht halten.Und selbst wenn ich zurückkönnte, kein einziger meiner Freunde würde mich in meinem neuen Körper erkennen." Und nach einigem Nachdenken wurde ihr klar."Ich muss wohl warten, bis sie ebenfalls Libellen geworden sind. Dann wissen sie selbst, was mir widerfahre ist und wohin ich gegangen bin". Und damit flog die Libelleglücklich empor,in ihre wunderbare neue Welt aus Licht und Luft. Und jeden Tag flog sie zu Teich und schaute das kein Schatten auf den Grund und nur die Sonne ihre Strahlen falle lies.
Ganz viel Kraft für die kommende Zeit,die Tauer wird nie vergehn, sie verändert sich nur mit der Zeit und man weiß besser damit umzugehen.
In Gedanken bei Euch Manuela u. Florian m. Fam.
Liebe Petas Familie,
ich habe Andi nur vom Sehen her gekannt und bin fassungslos ob des tragischen Unglücks. Unweigerlich muss ich auch an meinen Schulfreund Konrad denken...
Nach knapp dreißig Jahren erinnere ich mich noch genau an unsere letzte Begegnung, das gemeinsame Musizieren und das letzte gemeinsame Lachen.
Andi wird genauso wie sein Onkel Konrad unvergessen bleiben und in den Herzen seiner vielen Freunde weiterleben.
Mein aufrichtiges Beileid und viel Kraft in dieser schweren Zeit.
"Das Schönste und Wertvollste,
das ein Mensch hinterlasssen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derer,
die an ihn denken!"
Liebe Martha, lieber Adolf, liebe Miriam und Kerstin, lieber Bernhard!
Wir wünschen euch viel Kraft in dieser so schweren Zeit!
Wenn man nur die Zeit zurückdrehen könnte........
In dieser Situation gibt es keine Worte des Trostes. Trotzdem wünschen wir euch, dass irgendwann der Schmerz kleiner wird und ihr mit einem Lächeln auf den Lippen an euren Andi denken könnt, voll Liebe und Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit!
Wir sind in Gedanken bei euch!
Lisbeth und Leo
Julia und Luca