Marcel Malaschofsky-Unterluggauer
Todestag 10. Oktober 2013 (13 Jahre)
Lienz
Kondolenz verfassen

Liebe Sabine, liebe Verena,
als wir vor ca. 10 Jahren Nachbarn waren, waren wir schon sehr betroffen von eurem schweren Schicksal.
Später, als wir uns aus den Augen verloren haben, haben wir noch oft von Marcel gesprochen und gehofft, dass es ihm gut geht.
Umso mehr hat uns die traurige Nachricht über seinen Tod getroffen.
Wir wünschen euch soviel Kraft, Stärke und Liebe, die Ihr benötigt, diesen schweren Schicksalschlag zu ertragen.

Wenn tausend Sterne am Himmel stehn,
schau hinauf Du kannst sie sehen,
der hellste, das bin ich,
schau hinauf und denk an mich.

Lieber Marcel
Du wurdest von den bergenden Händen Gottes aufgenommen
Ruhe sanft in dieser Geborgenheit und Liebe

Tief betroffen über den Tod eures lieben Sohnes Marcel entbieten wir euch unser aufrichtiges Beileid und wünschen euch viel Kraft in dieser schweren Zeit.
Hanser Markus mit Rita, Andreas und Veronika

Gott sah,
dass ihm ein Engel fehlte
und wählte!

Liebe Trauerfamilie!

Mein aufrichtiges Beileid und
viel,viel Kraft dieses Schicksal zu ertragen.

Der Tag war viel zu kurz,
Ereignisreich die Reise.
Habt Dank die ihr
An meiner Seite wart.
Ich bin jetzt wohl
Zu Hause angekommen
Und warte dort,
Bis ihr den Weg
Zu mir gefunden habt.

In immenser Betroffenheit möchte ich im Namen meiner Familie mein Beileid ausdrücken.

Daniela und Fiona

„Ein Kind hat seine Spurin unserem Leben hinterlassen.Es wurde mit Liebeund Freude erwartet.Was bleibt, sind Erinnerungenund Dankbarkeit. Und Schmerz...“unser tieftes mitgefühl klaus+brigitte happacher

Wie dornenreich
war deines Lebens Bürde,
Wie tränenreich
dein teures Kinderherz!
Du trugst das Leben
christlich still, mit Würde,
du warst in Gott ergeben
auch im Schmerz.
Ein Trost nur ist:
Wir seh‘n uns einstens wieder
und werden dauernd
dort vereinigt sein.

So wie der Wind mit den Bäumen spielt,
so spielt das Schicksal mit den Menschen.
Man sieht sich, man lernt sich kennen,
gewinnt sich lieb und muss sich trennen.
Der Mensch kann viel ertragen und erleiden,
er kann vom Liebsten, was er hat,
in Wehmut scheiden,
er kann die Sonne meiden und das Licht,
doch vergessen, was er einst geliebt,
das kann er nicht.

Aufrichtige Anteilnahme entbietet
Familie Kollnig

Liebe Sabine, lieber Sigi, liebe trauernde Angehörige!
Leider habe ich euren Sonnenschein Marcel nicht persönlích gekannt, jedoch laut dem Trauerbild und den vielen Kondolenzeinträgen ist bzw. war er ein wahrer Liebling und ein wirklicher Sonnenschein im Leben so vieler Menschen.Leider konnte er seine so schwere, heimtückische Krankheit, trotz viel Elan, Ausdauer und Kraft nicht besiegen, was mir wirklich von Herzen für euch leid tut. Wie gerne hätte ich ihm noch viele, schöne Stunden bei seinen/euch Lieben gegönnt, doch der Schöpfer hatte ein anderes Ziel mit ihm. Ich war auch in einer ähnlichen Situation, und musste unser Kind zu Grabe tragen, jedoch der Glaube an die Auferstehung und da Wiedersehen tröstet unendlich. Momentan werdet ihr das noch nicht verstehen und annehmen können, jedoch die Zeit heilt Wunden, bzw. sie werden so langsam allmählich erträglicher!!. Ich wünsche euch dafür viel Kraft und viele, gute Menschen die euch trösten, zuhören und Kraft spenden. Möge euch euer Engel Marcel beistehen und euch beschützen.
In tiefer Verbundenheit und im Gebet!
Fam. Reider M. /Kartitsch

Mein Gott, wenn Du willst,
rufst Du mich bei meinem Namen.
Ich vertraue darauf, dass der Name, mit dem Du mich rufst,
dass alles, was mich ausmacht, von Dir gewollt und gut ist.
Nichts kann mich wirklich aus der Bahn werfen,
keine noch so schlimme Krankheit,
und auch nicht der Tod.
Ewig lebe ich in Deiner unaussprechlichen Liebe.

Unser aufrichtiges Mitgefühl zum Tode des lieben Marcel.
Martha und Anita

Am Boden eines kleines ruhigen Teiches lebte eine Gemeinschaft von Wasserkäfern. Es war eine zufriedene Gemeinschaft, die dort im Halbdunkel lebte und damit beschäftigt war, über den Schlamm am Boden des Teiches hin und her zu laufen und nach etwas Nahrung zu suchen.

Immer wieder bemerkten die Wasserkäfer jedoch, dass der eine oder andere von ihnen anscheinend das Interesse daran verlor, bei ihnen zu bleiben. Er klammerte sich dann an einen Stängel einer Teichrose und kroch langsam daran empor bis er verschwunden war. Dann wurde er nie wieder gesehen.

Eines Tages, als dies wieder geschah, sagten die Wasserkäfer zueinander: “Da klettert wieder einer unserer Freunde den Stängel empor. Wohin mag er wohl gehen?”

Aber obwohl sie genau zuschauten, entschwand auch dieses Mal der Freund schließlich aus ihren Augen. Die Zurückgebliebenen warteten noch eine lange Zeit, aber er kam nicht zurück.
“Ist das nicht merkwürdig?”, sagte der erste Wasserkäfer.
“War er denn hier nicht glücklich bei uns?”, fragte der zweite.
“Wo er jetzt wohl ist?”, wunderte sich der dritte.
Keiner wusste eine Antwort. Sie standen vor einem Rätsel. Schließlich berief der Älteste der Käfer eine Versammlung ein. “Ich habe eine Idee”, sagte er. “Der Nächste, der von uns den Teichrosenstängel empor klettert, muss versprechen, dass er zurückkommt und uns erzählt, wohin er gegangen ist und warum.” “Wir versprechen es”, sagten alle feierlich.

Nicht lange danach an einem Frühlingstag, bemerkte genau der Wasserkäfer, der den Vorschlag gemacht hatte, dass er dabei war, den Teichrosenstängel empor zu klettern. Höher und immer höher kletterte er. Und dann, noch bevor er wusste, was ihm geschah, durchbrach er die Wasseroberfläche und fiel auf ein großes, grünes Teichrosenblatt.

Als der Wasserkäfer wieder zu sich kam, blickte er verwundert um sich. Er konnte nicht glauben, was er da sah. Alles war ganz anders und auch sein Körper schien auf merkwürdige Art verändert. Als er ihn neugierig zu betrachten begann, fiel sein Blick auf vier glitzernde Flügel und einen langen Hinterleib, die nun anscheinend zu ihm gehörten. Noch während er sich über seine ungewohnte Form wunderte, spürte er ein Drängen, die Flügel zu bewegen. Er gab dem Drängen nach, bewegte seine Flügel – und plötzlich, ohne zu wissen wie, befand er sich in der Luft.

Der Wasserkäfer war eine Libelle geworden. Auf und ab, in engen und großen Kreisen, bewegte sich die neugeborene Libelle durch die Luft. Sie fühlte sich wunderbar in diesem so ganz andersartigen Element. Nach einiger Zeit ließ sie sich auf einem Blatt zum Ausruhen nieder.

In diesem Moment sah die Libelle hinunter ins Wasser. Und da waren ihre alten Freunde, die anderen Wasserkäfer, die hin und her liefen am Boden des Teiches. Jetzt erinnerte sich die Libelle an ihr Versprechen.

Ohne lange zu überlegen, stürzte sich die Libelle hinab, um ihren alten Freunden zu berichten. Aber sie prallte an der Oberfläche des Wasser ab.

“Ich kann nicht zurück.” sagte sie traurig. “Zwar habe ich es versucht, aber ich kann mein Versprechen nicht halten. Und selbst wenn ich zurückkönnte, kein einziger meiner Freunde würde mich in meinem neuen Körper erkennen.”
Und nach einigem Nachdenken wurde ihr klar: “Ich muss wohl warten, bis sie ebenfalls Libellen geworden sind. Dann wissen sie selbst, was mir widerfahren ist und wohin ich gegangen bin.”

Und damit flog die Libelle glücklich empor, in ihre wunderbare neue Welt aus Licht und Luft