Lukas Huber
Todestag 18. Oktober 2012 (22 Jahre)
Nikolsdorf
Kondolenz verfassen

Am Boden eines kleines ruhigen Teiches lebte eine Gemeinschaft von Wasserkäfern. Es war eine zufriedene Gemeinschaft, die dort im Halbdunkel lebte und damit beschäftigt war,über den Schlamm am Boden des Teiches hin und her zu laufen und nach etwas Nahrung zu suchen.
Immer wieder bemerkten die Wasserkäfer jedoch, dass der eine oder andere von ihnen anscheinend das Interesse daran verlor, bei ihnen zu bleiben.Er klammerte sich dann an einen Stängel einer Teichrose und kroch langsam daran empor bis er verschwunden war. Dann wurde er nie wieder gesehen.

Eines Tages,als dies wieder geschah, sagten die Wasserkäfer zueinander:" Da klettert wieder einer unserer Freunde den Stängel empor.Wohin mag er wohl gehen?"
Aber obwohl sie genau zuschauten, entschwand auch dieses Mal der Freund schließlich aus ihren Augen.Die Zurückgebliebenen warteten noch eine lange Zeit, aber er kam nicht zurück." Ist das nicht merkwürdig?", sagte der erste Wasserkäfer,
."War er denn hier nicht glücklich bei uns?",fragte der zweite."Wo er jetzt wohl ist?",wunderte sich der dritte. Keiner wusste eine Antwort. Sie standen vor einem Rätsel. Schließlich berief der Älteste der Käfer eine Versammlung ein. "Ich habe eine Idee", sagte er. "Der Nächste, der von uns den Teichrosenstängel emporklettert, muss versprechen, dass er zurückkommt und uns erzählt, wohin er gegangen ist und warum" "Wir versprechen es", sagten alle feierlich.

Nicht lange danach an einem Frühlingstag, bemerkte genau der Wasserkäfer, der den Vorschlag gemacht hatte, dass er dabei war, den Teichrosenstängel emporzuklettern.. Höher und immer höher kletterte er. Und dann, noch bevor er wusste, was ihm geschah, durchbrach er die Wasseroberfläche und fiel auf ein großes, grünes Teichrosenblatt.
Als der Wasserkäfer wieder zu sich kam, blickte er verwundert um sich. Er konnte nicht glauben, was er da sah. Alles war ganz anders und auch sein Körper schien auf merkwürdige Art verändert. Als er ihn neugierig zu betrachten begann, fiel sein Blick auf vier glitzernde Flügel und einen langen Hinterleib, die nun anscheinend zu ihm gehörten. Noch während er sich über seine ungewohnte Form wunderte, spürte er ein Drängen, die Flügel zu bewegen. Er gab dem Drängen nach, bewegte seine Flügel- und plötzlich, ohne zu wissen wie, befand er sich in der Luft.
Der Wasserkäfer war eine Libelle geworden. Auf und ab, in engen und großen Kreisen, bewegte sich die neugeborene Libelle durch die Luft. Sie fühlte sich wunderbar in diesem so ganz andersartigen Element. Nach einiger Zeit ließ sie sich auf einem Blatt zum Ausruhen nieder.
In diesem Moment sah die Libelle hinunter ins Wasser. Und da waren ihre alten Freunde, die anderen Wasserkäfer, die hin und her liefen am Boden des Teiches.Jetzt erinnerte sich die Libelle an ihr Versprechen.
Ohne lange zu überlegen, stürzte sich die Libelle hinab, um ihren alten Freunden zu berichten. Aber sie prallte an der Oberfläche des Wasser ab.
"Ich kann nicht zurück." sagte sie traurig,"Zwar habe ich es versucht, aber ich kann mein Versprechen nicht halten. Und selbst wenn ich zurückkönnte, kein einziger meiner Freunde würde mich in meinem neuen Körper erkennen."Und nach einigem Nachdenken wurde ihr klar: "Ich muss wohl warten, bis sie ebenfalls Libellen geworden sind. Dann wissen sie selbst, was mir widerfahren ist und wohin ich gegangen bin"
Und damit flog die Libelle glücklich empor, in ihre wunderbare neue Welt aus Licht und Luft.

Liebe Trauerfamilie!

Unfassbar scheint mir das von Ihnen Erlebte. Die BH Lienz erlaubt sich Ihnen aus tiefem Herzen Beileid auszudrücken. Wir fühlen mit Ihnen und wünschen viel Kraft in diesem schweren Moment.

Mit herzlichen Grüßen
BH Dr. Reisner

Ich gehe Euch voraus
in den ewigen Frieden des Herrn
und erwarte Euch
zum ewigen Wiedersehen.
Gottes Wille ist geschehen.

Liebe Trauerfamilien!

Es ist zu früh, sagt das HERZ.
Es ist Gottes Willle, sagt der GLAUBE.
Du fehlst uns, sagt die LIEBE.

Und wenn einer sagt, so ist das Leben,
der weiß nicht , wie WEH es tut ...
Man kann einfach nicht begreifen weshalb das Schicksal in einer Familie so hart zuschlagen kann. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen viel Kraft und gute Freunde die Sie stützen und führen in dieser furchtbaren Zeit.
Wo Tränen den Raum erfüllen braucht es keine Worte mehr!
Aufrichtige Anteinahme entbietet eine trauernde Schwester aus Tirol.

Liebe Mama Brigitte, liebe Geschwister und Großeltern,liebe Verwandte!

Ich kenne euch nicht persönlich, trotzdem verspüre ich in mir den Drang euch ein paar Zeilen zu schreiben.
Als ihr heuer im März deinen lieben Mann und euern Papa verloren habt-haben wir schon sehr viel an euch gedacht und immer wieder mal a Kerzl in der Annakapelle am Guggenberg (Maria Luggau)angezündet.Denn auch wir kennen diese Situation (auf einem Bergbauernhof) wenn einem der "wichtigste Mensch"plötzlich genommen wird.Mann glaubt es reißt einem das Herz heraus.Unser Bruder Martin hat dann den Hof übernommen er ist gleich alt wie Lukas.Wir waren sehr stolz auf ihn, so wie ihr auf euren LUKAS-der das Erbe mit Verantwortung weitergetragen hat im Sinne von eurem Papa/Mann.Und der Zusammenhalt der Familie wurde immer stärker.
Doch dass ihr so etwas nochmals miterleben müsst und dass in so kurzer Zeit, ist ein Alptraum.Keine Worte können dies begreifen,das Herz nimmt es nicht war.Es ist als würde die Zeit stehn bleiben und man lebt in einem schrecklichen Traum.Liebe Familie wir wünschen euch Kraft,Hoffnung und Zuversicht-wenn dies momentan auch kaum möglich ist-viele liebe Menschen um euch, und die Kraft und den Zusammenhalt der eigenen Familie.Wir werden euch in unsere Gebete einschließen und umarmen euch an dieser Stelle ganz fest(is Kerzl für Lukas hat Mama in der Annakapelle schon angezündet)in Verbundenheit
Anita mit Fam. aus Dellach
und Fam.Lexer aus Maria Luggau

Als der Regenbogen verblasste, da kam der Albatros; und er trug mich mit sanften Schwingen weit über die sieben Weltmeere. Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichtes. Ich trat hinein und ich fühlte mich geborgen. Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus.

Ich leihe euch für eine Zeit
ein Kind von mir, sprach Gott.
Liebt es, solang sein Leben währt, bedauert seinen Tod.
Es kann sechs, sieben Wochen nur,
auch dreißig Jahre sein,
doch wollt ihr es auf Widerrufan meiner Statt betreuen?
Es ist so lieb und habt ihr es
auch nur für kurze Zeit,
So bleibt euch die Erinnerung
als Trost in eurem Leid.
Versprechen kann ich nicht wie lang-
und wann das Urteil fällt,
Damit das Kind so manches lehrt
da drunten auf der Welt.
So wird auf Abruf dieses Kind
jetzt in die Welt geführt,
damit die Lehre, die ich gesandt
euch an der Seele rührt.
Ich suchte lange, weit und breit
ein Paar das mir gefällt
und aus der Menge hab ich dann
euch beide ausgewählt.
Erweist ihm Liebe noch und noch
umsonst ist keine Müh,
und hasst mich nicht, wenn ich es ruf
zu mir zurück so früh.
Ich höre eure Worte schon:
O Herr, dein Wille gescheh,
und um der Freunde an dem Kind,
riskieren wir auch das Weh.
Ihr liebtet es mit Zärtlichkeit
solang es bei euch war
und Dankbarkeit für dieses Glück
erfüllt es immerdar.

Aufrichtige Anteilnahme und sehr sehr viel Kraft

Liebe Brigitte,liebe Trauerfamilie!

Noch kann man es nicht fassen, was geschehen ist.
Lebt mit Lukas,der gegangen , und doch nicht wirklich fort ist,
weil ihr und viele ihn im Herzen haben.
Bewahrt ihn dort!
Hüllt ihn ein in euerer Liebe!
Diese Liebe ist das kostbarste Band,dass euch über den Tod hinaus verbindet.
In tiefen Mitgefühl und Verbundenheit
Simon und Margit mit Kindern

Ich wünsche mir nichts so sehr,
wie noch einmal mir dir reden und lachen,
deine vertrauten Gesten zu beobachten,
noch einmal deinen Atem spüren,
noch einmal dein Gesicht, deine Hände zu berühren.

Aber du bist nicht mehr da,
nur in Gedanken bist du mir ganz nah.
Ich danke dir für deine Liebe
und unser gemeinsames Leben.
Ich liebe dich -
bis wir uns irgendwann einmal wieder sehen.

(mlind)

"Es gibt ein Leid, das fremden Trost nicht duldet und einen Schmerz, den sanft nur heilt die Zeit."

Viel Kraft und Gottvertrauen in dieser unsagbar schweren Zeit