Nur ein Pfad ist unser Leben,
unsere Freud und unser Glück.
Was der Himmel hat gegeben,
nimmt er wiederum zurück.
Was wir waren, was wir hatten,
was wir haben, was wir sind,
alles ist wie Traum und Schatten,
alles mit der Zeit verrinnt.
Lass dein Weinen! Lass dein Klagen!
Fasse Mut in deinem Leid!
In des Lebens trübsten Tagen,
gibt Gott Trost nur und die Zeit.
Liebe Zaiacher- Geschwister mit Familien!
Auf diesem Weg möchte ich euch mein aufrichtiges Beileid und tiefes Mitgefühl aussprechen.
Auch wenn Trauer und Schmerz über den Verlust eures Bruders groß ist, bleibt doch die Dankbarkeit, dass er da war und die Hoffnung auf ein Wiedersehen.
In stillen Gedenken - Christine Hofmann - Ausservillgraten
Tone danke für deine guten Ideen beim Stallumbau!! Du hosch ma olm viel weitakolfn! Vergelt's Gott
Kommt alle zu mir,
die ihr euch plagt und
schwere Lasten zu tragen habt.
Ich werde euch Ruhe verschaffen.
Tone Dein Lebenslauf und deine letzten Gedanken sind unbeschreiblich schön.
Viele gute Gedanken begleiten Dich auf deinem letzten Weg!!
Lebenslauf Teil 4
Nachtrag der Nichten und Neffen: Im Jahr 2022 hat unser lieber Onkel Tone die Diagnose ALS erhalten. Bis zu dieser Zeit widmete er seine Freizeit dem Werkeln und Arbeiten an seinem „Wohlfascht“-Haus. Er „kortete“ bis zuletzt leidenschaftlich gerne mit uns und seinen Geschwistern. Auch einige Berge in Ost- und Nordtirol hat er mit uns erklommen. Bis zu seiner schweren Erkrankung konnte er sein Leben voll genießen, war stets dankbar und demütig und hatte immer einen Schmäh auf Lager. DANKE für alles, Onkel Tone!
Lebenslauf Teil 3
2013 habe ich mit dem Zubau und der Renovierung begonnen. Im Haus waren kein Strom und kein Wasser. Die Zuleitungen vom Bauernhof hat schon da Tate gemacht. 1969 hat da Tate Wohlfahrt gekauft.
Schluss-Worte:
zum Glauben gehören zwischendurch auch Zweifel - aber ohne Glauben wären die Zweifel viel größer, und das Leben wäre langweilig. Ich vertraue auf die Hoffnung...
Danke: die mir vertraut haben und mit Wohlwollen begegnet sind
Entschuldigung: bitte ich - wo ich Unordnung hinterlassen habe
Verzeihung: bitte ich - wo ich mit Unrecht gehandelt habe
Sozialwunsch: Weltweite Einführung einer einheitlichen UNO Sozial-Währungscard: mit der Voraussetzung, dass jährlich jedem Land die Sozialschulden gelöscht werden
mein größter Trost: über die vielen Schicksale in der Welt, wir werden alle erlöst und somit in Ewigkeit ruhen und leben in Frieden...
Staunen: über die lebendige Erdkugel - über die Sonne, den Mond und die vielen Sterne - über die vielen Lebewesen von der Geburt bis zum Erwachsen, auch über die Technik heute - aber auch über die Leistungen von früher, was damals alles gebaut wurde ohne Strom. Durch das immer mehr Staunen wurde auch meine Hoffnung immer mehr gestärkt. Großer Gott, ich lobe Dich...
Pfiat enk!
da Wohlfahrts‘Tone - Mesnerdorf 55/Schlaiten- verfasst im Jahr 2022 mit 61 Jahren
2013 habe ich mit dem Zubau und der Renovierung begonnen. Im Haus waren kein Strom und kein Wasser. Die Zuleitungen vom Bauernhof hat schon da Tate gemacht. 1969 hat da Tate Wohlfahrt gekauft.
Schluss-Worte:
zum Glauben gehören zwischendurch auch Zweifel - aber ohne Glauben wären die Zweifel viel größer, und das Leben wäre langweilig. Ich vertraue auf die Hoffnung...
Danke: die mir vertraut haben und mit Wohlwollen begegnet sind
Entschuldigung: bitte ich - wo ich Unordnung hinterlassen habe
Verzeihung: bitte ich - wo ich mit Unrecht gehandelt habe
Sozialwunsch: Weltweite Einführung einer einheitlichen UNO Sozial-Währungscard: mit der Voraussetzung, dass jährlich jedem Land die Sozialschulden gelöscht werden
mein größter Trost: über die vielen Schicksale in der Welt, wir werden alle erlöst und somit in Ewigkeit ruhen und leben in Frieden...
Staunen: über die lebendige Erdkugel - über die Sonne, den Mond und die vielen Sterne - über die vielen Lebewesen von der Geburt bis zum Erwachsen, auch über die Technik heute - aber auch über die Leistungen von früher, was damals alles gebaut wurde ohne Strom. Durch das immer mehr Staunen wurde auch meine Hoffnung immer mehr gestärkt. Großer Gott, ich lobe Dich...
Pfiat enk!
da Wohlfahrts‘Tone - Mesnerdorf 55/Schlaiten- verfasst im Jahr 2022 mit 61 Jahren
Nachtrag der Nichten und Neffen: Im Jahr 2022 hat unser lieber Onkel Tone die Diagnose ALS erhalten. Bis zu dieser Zeit widmete er seine Freizeit dem Werkeln und Arbeiten an seinem „Wohlfascht“-Haus. Er „kortete“ bis zuletzt leidenschaftlich gerne mit uns und seinen Geschwistern. Auch einige Berge in Ost- und Nordtirol hat er mit uns erklommen. Bis zu seiner schweren Erkrankung konnte er sein Leben voll genießen, war stets dankbar und demütig und hatte immer einen Schmäh auf Lager. DANKE für alles, Onkel Tone!
Lebenslauf Teil 2
1989 wurde ich überraschenderweise von Peter Paul Falkner angefragt: „In Innsbruck wird ein Mesner gesucht - kannst du dir das vorstellen...?“
Bei der Vorstellung mit Pfarrer Peter Willi - bei den Jesuiten Pater Lies und Pater Kerschbaumer, sagte ich spontan JA! (Mesner hauptberuflich in der Jesuitenkirche Innsbruck)
Das Besondere in der Kirche ist: Beim Eingang in der Vorhalle das große Kreuz, wo Jesus Christus noch lebt. Die Kirche ist eine Kreuz-Kuppel-Kirche. Der schöne Mittelstern - und der Blick von der Innenkuppel in die Kirche hat mich jedes Mal fasziniert... auch der Aufgang zur Außenkuppel. Dass ich die Innenrenovierung der Kirche miterlebt habe, hat mich auch gefreut. In der Kirche ist das Tiroler Herz-Jesus-Bild, deshalb feiert das Land Tirol jährlich den Gelöbnis-Gottesdienst. Somit ist die Herz-Jesus-Glocke auch die größte Tiroler Kirchenglocke (gestiftet von den Tiroler Schützen). Geweiht ist die Kirche dem Drei-Einigen-Gott! Die Kirche gehört dem Staat (der BIG), der Jesuitenorden ist der Mieter.
Mein Grundmotto als Mesner war: Sich unauffällig verhalten und in Schlichtheit hinführen zur MITTE!
Einen Tipp vom Denkmal-Direktor bei einer Mesner-Sitzung habe ich auch wahrgenommen: Besser keine Reinigung als falsche Reinigung. Somit war ich bis zur Pension 33 Jahre hauptberuflich Kirchenmesner und Kirchenwart (Hausmeister).
Mein Zweitwohnsitz war in der Blasius-Gemeinde Völs Sonnwinkel 6/15.
Mein neuer Hauptwohnsitz: Am 5.5.2022 bin ich ins Wohlfahrt-Haus Mesnerdorf 55 in Schlaiten eingezogen. Da Tate hat mir dieses Haus per Schenkungsvertrag 1991 übergeben.
Grieß enk!
1948 haben meine Eltern Marzell Gantschnig vom Zaiacha und Maria Lumaßegger vom Rösch geheiratet und hatten von 1949 bis 1967 12 Kinder - i bin da neunte - und somit bin ich auf einem großen Bauernhof aufgewachsen.
1961 kam ich am Lichtmess-Tag, an einem Donnerstag den 2.2., bei der Hebamme Kröll in Oberlienz auf die Welt und wurde am Mittwoch, den 8. Februar, in der Pfarrkirche Schlaiten von Pfarrer Kindl getauft. Taufpate war der Onkel Johann Lumaßegger vom Rösch.
1969 am 13. April empfing ich die erste Hl. Kommunion durch Pfarrer Kraler.
1973 am 29. Mai wurde ich in der Dekanatskriche St. Andrä in Lienz durch Bischof Paulus Rusch gefirmt. Firmpate war der Nachbar Peter Rainer vom Daberer.
1967 im Herbst begann meine Schulpflichtzeit. 8 Jahre Volksschule Schlaiten und das 9. Schuljahr absolvierte ich in Lienz im Polytechnischen Lehrgang.
1969 kurz vor der Erstkommunion war ich schwer krank - Mumps und Mittelohrentzündung und somit begann meine Schwerhörigkeit. Jeder Nachteil hat auch einen Vorteil...
1976 begann meine berufliche Laufbahn mit der Tischlerlehre bei der Firmer Gomig in Oberlienz.
1980 absolvierte ich 8 Monate die Wehrpflicht (B-Tauglich) in der Ersatz-Kaserne Nikolsdorf.
1981 am 31. März erlitt ich bei Kreissägearbeiten eine schwere Verletzung an der rechten Hand und infolge wurde ich von der Unfallversicherung 1,5 Jahre in Linz zum Technischen Zeichner umgeschult, somit arbeitete ich in Büros in verantwortungsvoller Arbeitsvorbereitung.
1985 am 20. November wurde ich auf der Autobahn (Nähe Jenbach) plötzlich unschuldig in einen Auffahrunfall verwickelt. Die Großtante Franziska Ingruber erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Lieber Tone!
Schwer zu verstehen, dass du noch im gleichen Monat nach Antritt deiner Pension die irdische Welt schon verlassen musstest. Das wir Menschen auf dieser Welt bezüglich dem Schicksal des Lebens selbst nichts in der Hand haben, waren dir Tone und mir stets bewusst.
Der Tod ist für den gläubigen Christen ein Fallen in die Hände des lebendigen Gottes.
So bringt es Karl Rahner auf den Punkt.
Das du ein tiefgläubiger Christ warst, hast du immer wieder vorgelebt und deshalb bist du jetzt lieber Wohlfahrt’s Tone in den Händen Gottes geborgen, frei von allem Leid.
Gerne erinnere ich mich an die feinen Gespräche mit dir, welche wir freitagabends nach der Messe in der Pizzeria in der Sillgasse führten.
Wir unterhielten uns über Gott und die Welt.
Sport, Politik, heitere aber auch ernsthafte Gespräche waren dabei und nicht zuletzt redeten wir viel über deine geliebte Jesuitenkirche.
Kennenlernen durfte ich dich schon vor ziemlich genau 30 Jahren in der Jesuitenkirche. Es war für mich ein Geschenk, dafür bin ich dir dankbar.
Deine bescheidene Art und dein großes Gottvertrauen haben mich immer fasziniert. Das Staunen über die Schöpfung, die Neffen und Nichten, von denen du mit Freude und leuchtenden Augen bei ihrem heranwachsen strahlend erzählt hast und das wir alle durch Christus als Erlöste einmal staunen werden. Das waren deine Botschaften, die dich zufrieden und dankbar stimmten und mich sprachlos machten.
Dein Arbeitseifer als Mesner im Dienste des Herrn war vorbildlich und wie viele unzählige Stunden du in der Kirche tatsächlich gedient hast, weiß nur der liebe Gott alleine, welcher dir alles vergelten wird.
Wenn ich an den Hochfesten die Kirche betrat, wurde mein Blick sofort in den Bann auf das Wesentliche des jeweiligen Festes gezogen. Die Akzente, welche du mit Lichtspots, Kerzenleuchter und vieles mehr gekonnt gesetzt hast, trugen dazu bei, sich auf das Fest freudig einzustimmen um es noch tiefer erleben und feiern zu können.
Du hast mit einem immensen Gespür und Feingefühl für die Feier der jeweiligen Liturgie zusammen mit der von dir sehr geschätzten Blumenfrau das Gotteshaus zum strahlen gebracht.
Auf meine Frage nachher wie du das alles hinbekommen hast, hast du mir wie so oft gesagt: Es fällt einem zu, es wurde mir alles geschenkt, es ist ein Geschenk von oben.
Das wichtigste für dich war bei den Vorbereitungen für die Hochfeste des Kirchenjahres das Hinführen zur Mitte so deine Antwort. Besser und treffender geht es wohl nicht.
Einmal kann ich mich noch gut erinnern, saßen wir hoch im damaligen Kaffee des früheren MCI-Gebäudes gegenüber der Jesuitenkirche und ich fragte dich, was die Buchstaben A-M-D-G , welche unmittelbar unter der Heiligsten Dreifaltigkeit angebracht sind, bedeuten bzw. ob es eine Jahreszahl darstellt ? Nein, sagtest du! Das heißt: Zur größeren Ehre Gottes!
So durfte ich ich viel von dir lernen, Vergelts Gott.
Dein jahrzehntelanger Einsatz im Dienste des Mesners in der Jesuitenkirche war geprägt vom Wahlspruch der Jesuiten:
Ad maiorem Dei gloriam = Zur größeren Ehre Gottes.
Du hast diesen Wahlspruch gelebt.
Ich möchte mich bei dir lieber Tone für deine Freundschaft, deine wertvollen Ratschläge die ich von dir bekommen habe, die Ausflüge die wir in Nord und Osttirol unternommen haben und vor allem für die feinen Gespräche und vieles andere mehr recht herzlich bedanken und Vergelts Gott sagen.
Heuer wird das Licht der Osternacht besonders für dich aufstrahlen Tone.
Christus der Sieger über den Tod schenke dir den Ostermorgen der niemals endet!
Vergelts Gott
Markus