Wir brauchen den Tod nicht zu fürchten, denn er ist nur ein Heimkehren zu Gott.
(Mutter Theresa)
Liebe Paula!
Still bist du geworden...
und man spürte dein schwindendes Bedürfnis nach Gesellschaft, Trubel und Menschen.
Dein Wunsch nach Schlaf, nach Ruhe, nach deinen Räumlichkeiten wurde in letzter Zeit immer stärker. Man ahnte, dass du dich auf den Weg deiner letzte Reise ins ewige Licht gemacht hast.
„Paula nix Angst vor Sterben! Paula alles erlebt, Paula müde."
Auch in deinen Worten spürte man, die Zeit war gekommen.
Mit einem gebrochenen Deutsch, angeeignet durch deine 24 Stunden Betreuerinnen, brachtest du uns oft zum Schmunzeln. Der kecke Blick, dein Schmäh und das: „Oh Maria langsam, langsam, Paula alt- Paula schon 93 Jahre!", werden uns in lieber Erinnerung bleiben und wird dich unvergessen machen.
Liebe Paula, wir gönnen dir dein erlösendes Heimkehren in das Reich Gottes in dessen Schönheit, Stille und Leichtigkeit du nun verweilen darfst.
Dankbar blicken wir auf unsere gemeinsame Zeit zurück und möchten uns mit einem letzten, leisen „Schlafe nun wohl“ von dir verabschieden.
Liebe Angehörige, liebe Trauerfamilie!
Mit dem Tod eines Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte Zeit.
Wir die Mitarbeiter des WPH Nußdorf/ Debant, durften Paula ein Stück ihres Lebensweges begleiten und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen. Von ganzem Herzen möchten wir unser Mitgefühl aussprechen und wünschen euch viel Kraft und Trost in dieser schweren Zeit.
In stiller Anteilnahme
WPH Nußdorf/ Debant
Lieber Gerhard, liebe Hildegard!
Der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt immer eine Lücke. Ihr habt eure Mama körperlich und seelische Nähe geschenkt. Wir wünsche euch von Herzen viel Kraft für diese schwere Zeit- und dass ihr auch Trost in den Gedanken findet- wie würdevoll ihr sie in den letzten Jahren begleiter habt.
In stiller Anteilnahme
Anita und Florian Müller
Liebe Paula,
93 Jahre,hattest ein langes Leben
nit imma waren deine Wege eben,
doch dein Optimismus war grandios
Schwierigkeiten, Nein, für dich gab`s kein "Hoffnungslos."
Offen war imma dein Haus
jeda konnte kommen und gehen ein und aus,
von dir hörte man seltenst Jammer
lieber gingst du Gutes holen aus der Vorratskammer.
Kurz gesagt,du warst uns eine gute feine Schwester
uns übrigen 3,bleibst du in Erinnerung - in Allerbester.
Liebe Paula, hab tausend Dank für dein großes Herz !!!!!
Deine Geschwister
Liebe Oma,
auch wenn sich in den letzten Wochen gezeigt hat, dass deine Kraft langsam nachlässt und wir uns innerlich auf deinen Abschied vorbereiten konnten, fällt es uns unendlich schwer, dich loszulassen.
Wir hatten das große Glück, dich so viele Jahre an unserer Seite zu haben. Aber gerade weil du so ein besonderer Mensch für uns warst, hätten wir dich gerne noch viel länger bei uns gehabt. Doch nun gönnen wir dir deine Ruhe – frei von Schmerzen und Sorgen. Genau das war zuletzt auch dein eigener Wunsch.
Du wirst uns fehlen, aber die schönen Erinnerungen bleiben. Wir denken an so viele kleine und große Momente zurück, die wir mit dir erleben durften: An die vielen Peggetz-Runden, die Stunden am Waldspielplatz, an der Drau oder auf dem Eislaufplatz in der Peggetz. An die gemeinsamen Stunden im Garten auf der Hollywoodschaukel, wo wir im Sommer oft dein selbstgemachtes Erdbeereis gegessen haben – wobei es eigentlich eher eine halbgefrorene Erdbeermilch war, weil du es immer gern ein bisschen „lauterer“ mochtest. Wenn wir für die Schule oder die Uni gelernt haben, durften wir immer den ganzen Küchentisch für uns beanspruchen. Ab und zu hast du dir dann halt wegen der ganzen Hefte und Stifte auf den Tisch Sorgen gemacht: „Wie’s do ausschaut wenn emb kimb!“. Deine Tür stand für uns immer offen, dein Kühlschrank war stets für uns gefüllt – nur die Kühlschranktür durften wir nicht zu lange offen lassen😉. Unzählige Nachmittagskaffees haben wir mit dir getrunken, selten ohne etwas „Gebochenes“ dazu. Einer deiner ersten Sätze war immer: „Was soll i enk denn hetz richten?“ – und das selbst noch, als du schon im Pflegeheim warst. So viele schöne Gespräche haben wir mit dir geführt, und viel gemeinsam gelacht.
All diese Erinnerungen – und noch viele mehr - tragen wir für immer in unseren Herzen. Wir werden dich nie vergessen.
Und jetzt sagen wir dir zum letzten Mal so wie du es immer gesagt hast: „Dann tü i di pfiatn!“
Mach‘s gut, Oma!
In Dankbarkeit deine „Weiber“
Pfiat di, Tante Paula, ruhe in Frieden!
Dein bescheidenes, aber gescheites Lebensmotto: "sei ma lei zufrieden!" wird uns immer begleiten.
Deinen Söhnen, Enkeln und Geschwistern unser tiefstes Beileid!
Annemarie und Andrea