Maria Kollnig
Todestag 5. Oktober 2025 (91 Jahre)
Friedhof Iselsberg-Stronach
Kondolenz verfassen

Bestimmt ist der Ausblick im Himmel noch viel schöner,
als von Stronach auf die Lienzer Dolomiten.
Wahrscheinlich sind auch die Wege nicht mehr so steil,
wie auf der Erde.
Wir wissen nicht, ob dort die Sonne so strahlend auf- und untergeht,
wie über unseren Bergen.
Aber das Licht der Unendlichkeit
wird bestimmt überall strahlen.

Liebes Mariechen,
du hast unseren Gemeinschaftsraum im 2. AB täglich bereichert:
mit deinem Humor und deiner Dankbarkeit.....
mit deinen treffenden, ehrlichen Aussagen,
wobei niemand zu widersprechen wagte....
mit deiner weltoffenen Meinung
und zugleich einer Einfachheit,
die Dinge des Lebens zu sehen......DANKE

Du hast unseren Stationsalltag durch vieles
leichter und lustiger gemacht......
wir werden uns immer gerne
mit einem Lächeln an dich erinnern....
das Team vom 2. AB

Mariechen hat oft gesagt „i bin jo no nit gstorben, i leb jo noch!“; das war ihr Lebensmotto „Bis ich sterbe lebe ich … und sie war uns damit ein Vorbild!
Sie war eine toughe Frau, es war nicht selbstverständlich zur damaligen Zeit als Mädchen das Gymnasium zu besuchen, es war nicht selbstverständlich als Frau nach London zu gehen und dort eine Zeit lang zu arbeiten – seit damals muss der Schwarztee 3 Minuten ziehen, das war ihr auch bei uns im WPH noch sehr wichtig … und vor allem war es nicht selbstverständlich als Frau alleine ein Haus zu bauen!
Mariechen hat sich durchgesetzt, sie musste immer das letzte Wort haben – natürlich mit einem Lächeln auf den Lippen und mit ihrem gewohnten Schmäh, sie war Kellnerin und Hirtin – in ihren Gedanken ging sie oft auf die „Groje“, ihre geliebte Alm!
Sie hat keine eigenen Kinder gehabt, doch Angehörige waren bis zum letzten Atemzug an ihrer Seite, waren für sie da und haben sie umsorgt, in unserer schnelllebigen Zeit auch keine Selbstverständlichkeit mehr!
Mariechen, wir wünschen dir im Himmelreich einen Garten voller Blüten und Kräuter, Molli, dein Schaf, an deiner Seite und das du barfuß über die Wiese laufen kannst!
Hab` tausend Dank, dass du deine Erinnerungen mit uns geteilt hast – du warst uns damit Vorbild, wie ein glückliches Leben, trotz vieler Entbehrungen gelingen kann!
Zum letzten Gruß reichen wir die Hände, Team Neubau 2

Jawohl, sterben zu DÜRFEN ist die gröẞte GNADE Gottes überhaupt. Nichts könnte schlimmer sein, als andersrum EWIG auf dieser leidvollen Welt leben zu müssen, selbst wenn man dafür die ganze Welt mit ihren Schätzen geschenkt bekäme Danke lieber Herrgott dafür. Wenn man einmal älter und kraftloser wird, dann lernt man dies er so richtig zu schätzen. Du hast es jetzt überstanden, liebe Maria und es auch verdient.

Das liebe Mariechen ist zu Gott heimgekehrt. War ein Unikat im Altersheim.
Herzliche Anteilnahme