Erhard Richter
Todestag 1. November 2025 (75 Jahre)
Friedhof Mittewald-Anras
Kondolenz verfassen

Nach langem Hin und Her sollten wir uns nicht die Fragen und Sätze stellen, Wieso? Weshalb? Warum? Hätte ich doch! Ich wollte doch noch!, sondern wir sollten uns doch die wunderschönen Erinnerungen in Gedanken zurückholen.

Liebe Mama, viele Jahre musste Papa dem Leben vom Rollstuhl aus zu sehen und er ist dank deiner Hilfe mitgefahren. Danke!

Lieber Aljoscha, du lenktest oft als Fahrer genau dieses Gefährt mit ihm und hast ihm die ein oder andere Aussichtsänderung beschafft. Danke!

Liebe Tanjana, ohne dich, wäre Paps sicher oftmals nicht so gut versorgt gewesen, deine Zeit und Nerven haben viele Mühen mitgemacht. Danke!

Liebe Natascha, die vielen Besuche haben sicher auch in der dunkelsten Stunde ein Lachen gezaubert. Danke!

Danke an die lieben Enkelkinder. Mit Rabatz und Radau konnte Papa immer wieder lachen und Freude haben. Ihr gabt ihm die letzten Jahre so viel Kraft, sodass er uns Eltern oftmals noch schimpfen konnte, wenn wir für Ruhe bei euch sorgen wollten. Schade, dass er seine Gedanken an euch und uns nicht mehr äußern konnte, aber Blicke sagen ja mehr als viele Worte.

Aber auch Danke an meine Frau und meine Schwäger, welche jede Minute die letzten Jahre direkt oder indirekt mitgetragen haben. Ohne diesen Rückhalt, welchen ihr euren Liebsten gegeben habt, wäre es nicht so schön und einmalig geworden. Im Nachhinein ist es jedoch immer zu wenig Zeit, welche man verbringen hätte können.

Danke auch den Verwandten, Freunde und Bekannten, welche immer wieder nachgefragt haben, wie es Ihm geht. Dieses Erkundigen hat uns und ihm gezeigt, dass auch er noch immer in euren Gedanken ist.

Und zuletzt, Danke Papa, ich werde dich schmerzlich vermissen, leider konnte ich nicht mehr den ein oder anderen guten Rat einholen, welchen du mir sicher gerne gegeben hättest, aber auch du gabst mir Kraft. Im Rollstuhl hast auch du das eine oder andere "NeNeNe" für mich gehabt. Hoffentlich kann auch ich die Geduld aufbringen, damit ich immer ruhig und gelassen entscheiden kann, so wie du und Mama es oft gezeigt und vorgelebt habt.

Aber so landen wir dennoch wieder bei den Fragen, Warum? Weshalb? Wieso? Hätte ich doch nur! Ich wollte doch noch! - Leider können diese Fragen nicht immer beantwortet werden, sie werden aber mit der Zeit verblassen. Ich werde versuche an die vielen kleinen schönen Erinnerungen zu denken, macht Ihr alle es bitte auch.

DANKE PAPA und Pfiati, wir sehen uns sicher wieder.

Liebe Mathilde!
Liebe Trauerfamilie!

Wie schwer, wenn ein geliebter Mensch von uns geht. Wie wehvoll die Stille, der leere Platz.

Unser inniges Beileid, dir, liebe Mathilde,
euch allen, die Ihr um den guten Papa und Opa weint.

Gott nehme Erhard auf in SEINE Liebe!

Lieber Erhard!
Auch wenn es gefühlt unendlich lange her ist, sind Spuren Deiner Arbeit für die "Lesergemeinschaft Osttirol" in Form von Punktekarten für den Buchverleih noch sichtbar. Viele Seiten Deines Lebensbuches mußtest Du vom Rollstuhl aus schreiben. Das hat zum Glück nur den Füßen, aber nicht Deinem freundlichen Herz, Grenzen gesetzt.
Liebe Mathilde, Dir und Deiner Familie gehört mein tiefes Mitgefühl. Die ganze Kraft, die der Erhard für die Bewältigung des Alltags gebraucht hat, wird er nun Euch allen als Geschenk hier lassen. Liebevoll verpackt in tiefer, leuchtender Dankbarkeit.
In herzlicher Erinnerung. Elisabeth

Erst 75 Johr,
und schon ist Lebn goa,
dafür bleib nocha länga Zeit
zum Leben in der Ewigkeit.

Die oben wärs jo so wundaschien,
viel schiana olls auf Erden,
doch müßma leider von do gian,
indem wir voher sterben.