Maria Pedarnig
Todestag 18. April 2026 (91 Jahre)
Friedhof Schlaiten
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Liebe Mame
Du hast dich immer an ein gutes Aufwachsen auf Gånt in Göriach zurückerinnert. Es war zwar nur ein kleines Anwesen, aber es kamen immer gute und ausreichende Mahlzeiten auf den Tisch. Die Gastfreundschaft und Mitmenschlichkeit war auf Gånt selbstverständlich. Nicht nur die Nachbarn und die „Ålmgiehna“ waren immer willkommen. Versorgt wurden auch so manche Kriegsflüchtlinge und zum Kriegsende vor allem die Kosaken. Diese Gastfreundschaft und das Mitfühlen und die Fürsorge für die Schwachen in unserer Gesellschaft war für dich dein ganzes Leben lang selbstverständlich.
Als die Schulpflicht begann, warst du die kleinste Schülerin mit dem weitesten Schulweg. Lange Fußwege gab es auch außerhalb der Schulzeit z.B. im Sommer beim Einbringen vom Bergheu in den Bachwiesen oder während der Almzeit, wenn die Hirten in der Oberlienzer Alm mit Lebensmittel zu versorgen waren oder Nachrichten zu überbringen waren.
Obwohl du eine gute Schülerin warst, konnte sich deine Familie für dich keine weiterführende Schule oder eine Lehre leisten. So blieben bis zur Hochzeit mit dem Tate im Jahre 1956 nur die damals üblichen Mädchentätigkeiten: Zimmermädchen an verschiedenen Dienststellen.
Nach dem Tod von eurem ersten Kind - Tochter Michaela starb 3 Wochen nach der Geburt – kamen der Reihe nach wir fünf Buebm. Du bist dann vollständig in den Hausfrauenpflichten aufgegangen und hast das Haus voller Männer gemanagt – Erziehung, Schulbildung, Lehre, Studium - bis hin zu den Finanzen.
Später gesellten sich dann noch die Omapflichten dazu. Vor allem Magdalena und Joachim haben viel Zeit bei dir verbracht und lernten von dir nicht nur das Kartenspiel, sondern bekamen auch viele Tipps für den Haushalt und für das spätere Leben.
Dein großes Hobby war wohl der Garten und die Balkonblumen. Immer wieder blieben Gäste, Wanderer und Radfahrer beim Haus stehen und bewunderten und fotografierten die Blumenpracht.
Du warst eine ausgezeichnete Köchin. Die von Kindheit an erlernte Gastfreundschaft hast du immer gelebt. Niemand durfte mit Hunger vom Haus gehen. Und wenn jemand nur kurz bei der Tür hereinschaute, so gab es immer die Aufforderung auf einen kurzen Hoagascht mit Kaffee und Krapfen – jene Spezialität, die du immer vorrätig hattest.
Der Hoagascht mit dir war bis zuletzt interessant. Du konntest dir so viele kleine Details merken und hast uns dadurch so viel aus früheren Zeiten erzählt. Mit deinem großen Allgemeinwissen und deiner Belesenheit konntest du aber auch die Gegenwart begreifen und immer gut erklären.
An deinem politischen Durchblick und deinem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit könnten sich viele orientieren, die derzeit für Unordnung und Kriege in der Welt verantwortlich sind.
Liebe Mame, wir gönnen dir nun die Ruhe und den Frieden beim Herrn gemeinsam mit unserem Tate.
Deine Kinder Stefan, Ludwig, Georg, Urban und Klemens

Auch wenn eine Mutter im gesegneten Alter uns verlässt - es ist immer zu früh. Herzliche und aufrichtige Anteilnahme der Familie, besonders unserem Feuerwehr Kameraden Georg. Viel Kraft in diesen dunklen Tagen R.I.P.

Still ist der Platz, den sie einst füllte,
doch bleibt die Liebe, die euch hüllte.
Ein Licht, die Wärme weiterlebt
und euch durch alle Zeiten trägt.

Eure Mutter schaut von oben zu,
Still und froh, in sel'ger Ruh.
Sendet Schutz und Gottes Segen
Begleitet euch auf euren Wegen.

Lieber Klemens, liebe Trauerfamilie,

In stiller Anteilnahme sind wir bei euch.
Wir wünschen euch viel Kraft und Zusammenhalt in dieser schweren Zeit.

Lieber Klemens, liebe Trauerfamilie!
Zum Heimgang eurer lieben Mama unser herzliches Beileid, mögen euch viele feine Erinnerungen durch die traurige Zeit begleiten und trösten.

„Erinnerungen, die unser Herz berühren,
gehen niemals verloren.“

Ruhe in Frieden liebes Moidele

Weinet nicht an meinem Grab um mich,
ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.

Ich bin der Wind, der durch die Wälder streift,
das gold'ne Sonnenlicht, das die Kornfelder reift.
Ich bin der sanfte Regen im Mai und die
Farbenpracht der Blätter im Herbst.

In der Morgendämmerung bin ich die
Vogelschar im kreisenden Flug in der Ferne.
Bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne.

Ich bin der Kristallglitzer auf dem Winterschnee,
und der Sonnenaufgang am stillen See,
ich bin der zarte Duft der Blumen in der Frühlingsluft,
das tiefe Himmelsblau und der klare, frische Morgentau.

Ich bin das Kind, das nun zur Ruhe kommt,
in den Armen Gottes, der es am besten kennt.

Weinet nicht an meinem Grab um mich,
ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.
Klaget nicht an meinem Grab um mich,
ich bin nicht dort, ich starb doch nicht.

Liebe Frau Pedarnig, liebe Maria,

Wir erinnern uns an Dich als einen Menschen, der mit seinem Humor unser Haus bereichert hat.

Wir wissen, dass die letzten Monate für Dich von Schmerzen geprägt waren. Umso mehr wünschen wir Dir nun Frieden, Ruhe und Geborgenheit.

Als Mutter von sechs Kindern hast du Spuren hinterlassen, die weit über unsere Türen hinausreichen. Deine Fürsorge, deine Stärke und dein Glaube leben in den Erinnerungen weiter.

Auch die Bewohnerinnen und Bewohner hier werden dich vermissen. Dein Platz ist nicht mehr derselbe, und doch bleibt Deine Gegenwart in vielen kleinen Momenten spürbar.

Wir nehmen Abschied und es war uns eine Ehre, dass wir Dich ein Stück Deines Weges begleiten durften.

Liebe Trauerfamilie,

wir erinnern uns an Maria als warmherzigen Menschen, der besonders in früheren Zeiten viel Freude und Humor ausgestrahlt hat.

Sie war eine starke Frau, die sich liebevoll ihrer Familie gewidmet und ihre Kinder begleitet hat. Ihre Freude an Gemeinschaft, etwa beim Kartenspielen, und ihr Glaube haben sie geprägt und getragen.

Nach einer Zeit voller Schmerzen darf sie nun Ruhe finden. Möge die Erinnerung an die gemeinsamen Momente Ihnen Trost und Kraft schenken.

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und möchten unser tiefstes Mitgefühl ausdrücken.

Wir gedenken mit großer Wertschätzung

Das Team vom 3./4. Neubau
Wohn- u. Pflegeheim Lienz

Man liebt seine Mutter fast ohne es zu wissen und ohne es zu fühlen, weil es so natürlich wie leben ist;
und man spürt bis zum Augenblick der letzten Trennung nicht, wie tief die Wurzeln dieser Liebe hinabreichen.
- Guy de Maupassant

Liebe Pedarnigs - wir fühlen mit euch! Möge die Seele eurer Mama "ruhen in Gott"! Und möge die Liebe, die euch mit ihr verbindet euch Wurzeln geben und euch mit dem nähren, was euch mit Liebe zum Leben erfüllt!