Von der Hoffnung der Seidenraupen
Im fernen China lebte eine Seidenraupe namens Li Wum. Sie war eine gefragte Wissenschaftlerin. Eines Tages erhielt sie den Auftrag, das Sterben ihrer Artgenossen zu erforschen. Mit allen erforderlichen Messinstrumenten begab sie sich auf ein Feld und begann ihre Arbeit. Sie führte Interviews, analysierte...
Besonderes Interesse widmete sie der Tatsache, dass alle Seidenraupen kurz vor ihrem Ende einen langen Faden produzierten und sich darin einwickelten. Als dieser Vorgang beendet war, erstarrte die Raupe. Danach war kein Lebenszeichen mehr erkennbar. Besonders bedrückend fand Li Wum dieses Erstarren. Sollte auch ihr Leben so enden, das machte Angst. Erstaunlich empfand sie, wie gelassen die Seidenraupen vor ihrer Verpuppung wirkten. Sie entdeckte auch, dass die meisten Kokons nach einer gewissen Zeit leer waren. Viele Seidenraupen glauben an das Weiterleben nach der Erstarrung. So dass sie nur ein Innehalten sei, und zum gegebenen Zeitpunkt würden die Erstarrten aus der dunklen Enge ausbrechen und ins Licht treten. Diese Vorstellung hatte etwas sehr Tröstliches. Es gab viele Vermutungen, doch keine Beweise.
Nach den vielen Forschungen war Li Wum sehr erschöpft. Sie ahnte, an welchen Punkt sie gekommen war und begann ihren Faden zu spinnen und blieb erstaunlich ruhig. Sie hatte vielleicht gelernt, dem Leben zu trauen. Als Li Wum ihren Kokon fertig gesponnen hatte, erstarrte sie.
Andere Wissenschaftler kamen um sich von ihr zu verabschieden: „Jetzt hat sie ihre Ruhe gefunden“, und legten Blumen für sie nieder. Tage vergingen und es passierte nichts, doch dann begann der Kokon zu zittern und brach . Als Li Wum sich schließlich aus dem Kokon herausgearbeitet hatte, fühlte sie sich unendlich leicht. Sie breitete ihre Flügel aus und flog davon.
Lieber Papa, wir wünschen dir jetzt, dass dein Leben leicht sei, voll Licht und Freude.
Ruhe in Frieden. 🕯️
Deine Tochter Johanna mit Manfred, Franz-Josef und Paola-Maria
Wenn das Licht eriöscht
bleibt die Tauer
Wenn die Trauer vergeht
bleibt die Erinnerung.
Papa
Ganz still und leise, ohne ein Wort,
gingst du von uns fort.
Du hast ein gutes Herz besessen.
Nun ruht es still, doch unvergessen.
Obwohl wir dir die Ruhe gönnen,
ist voller Trauer unser Herz.
Dich leiden sehen, nicht helfen können,
das war für uns der größte Schmerz.
Danke für alles, lieber Papa und ruhe in Frieden!
Du hast für immer einen Platz in unseren Herzen.
In Liebe und Dankbarkeit
Maria mit Bascht,
Baschti, Georg, Barbara und Josef
Danke Josef für deine Hilfe bei meinem Hausbau!
Den Angehörigen mein Beileid.
Ihr habt euren Vater so lange liebevoll betreut!
Als Gott sah, dass der Weg zu lang,der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er seine Hand um dich und sprach: " Komm heim"
Liebe Johanna,lieber Manfred, liebe Kinder!
Ich wünsche euch allen von ganzem Herzen ein aufrichtiges und herzliches Beileid zum Heimgang eures lieben Papa und Opa! Möge er nun in Frieden ruhen! Ich wünsche euch viel Kraft und Trost in dieser schweren Zeit! Es ist immer schwer einen geliebten Menschen zu verlieren! Ich wünsche ihm eine gute Reise in Gottes gütigen Hände und im Licht des Herrn! Euch wünsche ich Menschen an eurer Seite die euch stützen und tragen! Waltraud Gluderer
Wenn es uns möglich wäre,
Würden wir dich ein letztes Mal umarmen
und ganz fest an uns drücken.
Wenn es uns möglich wäre,
würden wir dir zum Abschied zurufen,
dass du unser Leben bereichert hast
und wir dich immer Lieben werden.
Wenn es uns möglich wäre,
Würden wir so gerne noch einmal
deiner unverwechselbaren Stimme lauschen
und horchen, was du uns zu sagen hast
Was würdest du uns wohl mitteilen?
Vielleich würdest du flüstern:
“Bitte macht es mir nicht so schwer
und lasst mich gehen,
denn ich muss euch jetzt verlassen.”
Wahrscheinlich würdest du wollen,
dass wir nicht ewig trauern,
sondern uns mit dir darüber freuen
dass es da, wo du jetzt bist,
keinen Schmerz, keine Trauer und kein Leid mehr gibt.
Wenn es uns möglich wäre,
würden wir versuchen dich aufzuhalten.
Aber wir wissen
dass du trotzdem gehen würdest,
denn du bist schon immer gradlinig deinen Weg gegangen.
Wenn es uns möglich wäre,
würden wir nun unsere Tränen abwischen,
das Unabwendbare akzeptieren
und uns freuen,
weil du das Leben jetzt in Fülle hast.
Lb Johanna m. Familie
Unser aufrichtiges Beileid
Fam. Herzog Martin